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    Geschichtlicher Überblick


  1386

wurde das Schloss erstmals schriftlich erwähnt, damals als Burg Achstetten.


  1449

wird sie als „Ein hohes Haus oder Wasser Haus von Wasser umgeben mit 2 Brücken" bezeichnet. Die Burg befand sich im Besitz der Herren von Freyberg bis Mitte des 17. Jahrhunderts.


  1525

erschien das Achstetter Schloss im Verzeichnis der Klöster und Schlösser, die im Bauernkrieg am meisten geplündert und in Brand gesteckt worden sind.


  1583

wurde ein neues Schloss gebaut, dessen Ruine sich im jetzigen Damwildpark befindet. Mitte des 17. Jahrhunderts starb die Linie der Herren von Freyberg zu Achstetten aus. Danach wechselte das Schloss öfters den Besitzer. Zu den besitzenden Familien gehörten: Lodron, Wolkenstein, Oettingen-Spielberg, Welden.


  1795

Am 12. Mai 1795 wurde die Herrschaft durch Beat Konrad Freiherr Reuttner von Weyl gekauft. Baron Reuttner von Weyl wurde am 17. August 1719 geboren, trat in den Deutschorden ein und wurde am 29. Mai 1745 zum Ritter geschlagen. Am Ende seiner Karriere hatte er folgende Ämter: Landeskomtur der Ballei Elsass, Burgund und Hessen, kaiserlicher Rat, Staats- und Konferenzminister des Hochmeisters, Komtur von Marburg, Wetzlar und der Mainau.

Zwischen 1794 und 1796 ließ Baron Reuttner von Weyl das jetzige Schloss „eine weiträumige klassizistische Anlage" durch Franz-Anton Banyato bauen. Er lebte niemals in Achstetten und starb am 23. Mai 1803 in Altshausen, wo er zuletzt Landkomtur war. Sein Neffe, Julius Caesar war der erste Reuttner, der in Achstetten lebte.


  1817-
1850

Die Familie wurde in den Grafenstand erhoben. Graf Reuttner ließ die Seen um das Schloss trocken legen und legte den heutigen Schlosspark an. Er war verheiratet mit Mauritia Freiin v. Freyberg, deswegen findet man das Allianzwappen der Familien Reuttner und Freyberg auf dem Giebel des Schlosses.

Ein besonders interessantes Merkmal des Schlossgebäudes ist der Kirchgang.

Kaspar Karl Viktor Caesar Graf Reuttner von Weyl unterstützte Herrn von Drais bei der Erfindung der „Draisine“, dem Vorläufer des Fahrrades. Das Originalexemplar der Familie Reuttner wird im Deutschen Museum ausgestellt.


  1981-1982

wurde das ganze Schloss zum letzenmal restauriert, auch in dieser Zeit hat die Familie einen neuen Schlosspark angelegt und Teile der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


  1996

wurde der schon seit dem Bau des Schlosses geplante Brunnen im Schlosshof erstellt. 1847 und 1997/98 ließ die Familie die Gruftkapelle beim Achstetter Friedhof restaurieren.





       Die Familie heute
 

Die Familie betrachtet das Schloss, das Gut, sowie die weiteren Betriebe als Auftrag, das was Ihnen gegeben wurde zu erhalten und zu entwickeln. Gut und Betriebe bilden die wirtschaftliche Grundlage der aufwendigen Denkmalslast nachzukommen. Die Familie legt Wert darauf, sowohl ihrer traditionsreichen Vergangenheit als auch den Herausforderungen des gegenwärtigen Zeitalters gerecht zu werden.